Was muss man bei Musikdarbietung mittels MP3 beachten?

 

Es ist wesentlich, dass auch das Abspeichern von Musik in digitalisierter Form (z.B. im MP3 Format) aus urheberrechtlicher Sicht, eindeutig einen Vervielfältigungsvorgang darstellt. Dient die Vervielfältigung dazu, dass eben dieses vervielfältigte Musikstück öffentlich aufgeführt wird, haben die Verwertungsgesellschaften (Austro-Mechana, LSG) einen gesetzmäßigen Anspruch auf Entgelt.

 

Dabei macht es keinen Unterschied, ob für das Abspeichern auf Festplatte eine im Handel erworbene CD verwendet wurde oder nicht.

 

Der Veranstalterverband Österreich hat für seine Mitglieder eine Vervielfältigungslizenz für PC-Festplatten (Kopierzuschlag für PC-Speicherung) in Form eines Rahmenvertrages mit der Austro-Mechana und der LSG abgeschlossen. Das Entgelt für diese Vervielfältigung beträgt 31% vom AKM-Aufführungsentgelt.

Die Vervielfältigungslizenz setzt voraus, dass die Vervielfältigung für eigene Zwecke durchgeführt wird und dafür eine legale Quelle verwendet wird. Sie umfasst auch die mit Musik bespielte PC-Festplatten, die von lizenzierten Dienstleistern (Startpaket-Lizenz) an die Mitgliedsbetriebe geliefert werden. Die Vervielfältigungslizenz umfasst keine wie auch immer gearteten Verbreitungshandlungen und gilt für max. 2500 Titel.