Der Veranstalterverband Österreich (VVAT) vertritt und berät als spezielisierte Interessenvertretung alle gewerblichen Betriebe sowie privaten Veranstalter, die musikalische und literarische Urheber- bzw. Leistungsschutzrechte nutzen.

Für öffentliche Aufführungen von Musik oder Sprachwerken durch Musiker, mittels Platte, Tonband, CD, Video, Music-Clips, Radio oder Fernsehen müssen die Rechte von den Urhebern erworben werden.

Dafür sind Verträge mit den zuständigen Verwertungsgesellschaften, meist der AKM (Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger), abzuschließen.

Der Veranstalterverband Österreich verhandelt mit Verwertungsgesellschaften über die Höhe der Tarife, die für die Nutzung von Urheber bzw. Leistungsschutzrechten zu bezahlen sind, und schließt entsprechende Gesamtverträge ab.

Dadurch erhalten die Mitgliedsbetriebe des Veranstalterverbandes Österreich eine Ermäßigung auf die jeweils gültigen Urheberrechts-Entgelte.

Besonderes Augenmerk wird auch auf die Fördertätigkeit gelegt. Gemeinsam mit seinen Geschäftsstellen in den Bundesländern versucht der Veranstalterveband Österreich regional nachhaltige Impulse für die lebende Musik zu setzen, damit das Musik- und Kulturland Österreich weiter in allen seinen Facetten lebt.

Weiters verfügt der Veranstalterverband Österreich über die Kollektivvertragsfähigkeit und ist damit Sozialpartner der Gewerkschaft Kunst, Medien und freie Berufe, Sektion Musiker.

In der heutigen Informationsgesellschaft nimmt die Bedeutung des Urheber- und Leistungsschutzrechts für die Mitgliedsbetriebe des Veranstalterverbandes Österreich ständig zu.

Die Urheberrechtsorganisationen haben es auf Grund ihrer finanziellen Stärke längst verstanden, ein professionelles Lobbying aufzubauen. Dieses wird vor allem in der Gesetzgebung und bei Musterprozessen spürbar.

Das vom Veranstalterverband Österreich initierte Kompetenzzentrum für geistigen Eigentum betreibt seit 2001 wissenschaftliche Grundlagenforschung und soll als Wissensplattform die Rechte der Musiknutzer stärken.

Der Veranstalterverband Österreich zählt derzeit rund 55.000 Mitglieder in allen neun Bundesländern. Musikbetriebe wie Diskotheken, Heurige, Hotels mit Tanzmusik, Jazz-Clubs und Bars gehören ebenso dazu wie Gastgewerbe- und Handelsbetriebe mit Hintergrundbeschallung. Aber auch Ball- und Konzertveranstalter werden gegenüber den Urhebern und den Verwertungsgesellschaften vertreten.

Daraus ergibt sich, dass der Veranstalterverband Österreich weder Veranstaltungen durchführt, organisiert noch vermittelt.